Keine „Hirntodproblematik”!
Erst lange nach dem Eintritt des Todes wir die Augenhornhaut entnommen
Die Entnahme der Spenderhornhäute kann auch noch bis zu 72 Stunden nach dem Herz-Kreislauf-Stillstand geschehen. Keine Rolle spielt hierbei also die sog. „Hirntodproblematik”.
Nach der Entnahme werden die entfernten Hornhäute des Toten durch eine Kunststoffschale ersetzt und die Lider verschlossen. Dadurch bleibt der Gesichtsausdruck unverändert.
Beinahe jede Hornhaut hilft
Das Alter des Verstorbenen spielt ebenso keine Rolle. Selbst bei einer zurückliegenden Graue-Star-Operation lässt sich die Hornhaut nach dem Tod als Organspende nutzen.
Egal welche Blutgruppe – jede SpendeAmEnde zählt
Da die Augenhornhaut nicht durch das Blut versorgt wird, ist es auch egal, welcher Blutgruppe der Spender hatte.
Ob dringend gebraucht oder nach Monaten benötig – gespendete Augenhornhäute lassen sich perfekt erhalten und transportieren
Die Augenhornhäute können sehr gut als Organspende aufbewahrt werden. Deshalb können die sehr leicht dorthin gebracht werden, wo sie dringend benötigt werden. Andererseits lassen sich diese aber auch perfekt lagern und können dadurch in verschiedenen Hornhautbanken im ganzen Land für ihren Einsatz bereitgehalten werden.
Jede gespendete Augenhornhaut kommt zum Einsatz, damit ein anderer Mensch wieder sehen kann!
